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Was zählt zur Führungsleistung und wie wird diese beurteilt?

Was zählt zur Führungsleistung und wie wird diese beurteilt?

Arbeitszeugnis Führungsleistung – Führungsstil des Topmanagers ist eng mit dem Geschäftserfolg verbunden

Arbeitszeugnis Führungsleistung als wichtiges Kriterium, um die Arbeit von Managern und Angestellten mit Leitungsfunktionen und Projektverantwortung zu beurteilen.

Denn eine gute Führungsleistung trägt dazu bei, ein leistungsstarkes Team zu schaffen. Eine gute Führung kann die Kreativität der einzelnen Mitarbeiter fördern, während eine mangelhafte Führung oft zur Frustration der Angestellten und einer entsprechend schlechten Arbeitsleistung beitragen kann. Führung und Führungsleistung sind somit eng mit dem Geschäftserfolg verbunden.

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Bewertungen von Führungsleistungen

Die Bewertung von Führung und Führungsleistung ist nicht immer einfach, da es nur wenige eindeutige Kriterien gibt. Mancher Mitarbeiter kommt mit einem Vorgesetzten und seiner Art zu führen gut zurecht, andere Mitarbeiter können denselben Chef jedoch sehr kritisch bewerten. Denn oft spielen weiche Faktoren wie Sympathie und Antisympathie eine große Rolle. Bei einer Bewertung im Rahmen eines Arbeitszeugnisses sollten diese individuellen Bewertung jedoch hinter handfesten Aspekten zurücktreten. Deshalb werden bei der Bewertung von Führungsleistungen insbesondere folgende Fragen berücksichtigt:

1. Formale Führung: Welche Position hatte die Führungspersönlichkeit innerhalb des Unternehmens und wie viele Mitarbeiter wurden von ihr geführt?

2. Führungserfolg: Welche Leistungen haben die Mitarbeiter unter der Führungspersönlichkeit erbracht?

3. Inhaltliche Führung: Welchen Führungsstil setzte die Führungsperson ein, um das Projekt voranzubringen?

4. Führung durch Delegation: Hat die Führungspersönlichkeit das richtige Maß gefunden und die anstehenden Aufgaben im angemessenem Maße delegiert?

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Bewertung des inhaltlichen Führungserfolges

Während die Aspekte der formalen Führung und der Führungserfolg recht einfach darzulegen sind, weil sie sich aus der Organisation des Unternehmens und seinen Geschäftszahlen herleiten lassen, bereitet der Aspekt der inhaltlichen Führung bei der Bewertung größere Schwierigkeiten. Denn unterschiedliche Führungsstile sind nicht aus sich heraus gut oder schlecht. Sie sind eng mit der Führungspersönlichkeit, den Persönlichkeiten der Mitarbeiter und maßgeblich mit der Unternehmenskultur verbunden. Es versteht sich von selbst, dass ein Stahlkonzern eine andere Führung braucht, als ein junges Internetunternehmen. In der Regel stellen die Verfasser eines Arbeitszeugnisses daher die Frage, ob es gelungen ist, ein produktives Arbeitsklima zu schaffen, indem die Mitarbeiter über die Zielvorgaben hinaus Erfolge erzielen. Dazu gehört schließlich auch die Frage der Delegation. Denn wenn der Chef zu viel oder zu wenig delegiert, führt diese schlechte Führungsleistung zwangsläufig zu einem schlechten Betriebsklima.

DZP-TIPP: Überprüfen Sie, ob Ihre Führungsleistung im Arbeitszeugnis entsprechend gewürdigt ist. Sind Sie der Meinung, dass dies nicht der Fall ist, holen Sie sich Hilfe bei einem Rechtsanwalt. Diesen finden Sie in unserem Experten-Finder

Arbeitszeugnis Inhalt – Auslegungssache?

Arbeitszeugnis Inhalt – Auslegungssache?

Arbeitszeugnis Inhalt: Personalchefs lesen immer zwischen den Zeilen

Wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen versenden, legen Sie neben Lebenslauf und Fortbildungsbestätigungen auch Zeugnisse früherer Arbeitgeber bei. Soweit so gut.

Für die meisten Arbeitnehmer ist es wichtig, ein durchweg sehr gutes Arbeitszeugnis zu erhalten, das im Falle einer Bewerbung mit Sicherheit einen guten Eindruck machen wird.

 

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Doch oft ist es fraglich, in welcher Weise der Arbeitszeugnis Inhalt vom Personalbüro des neuen Arbeitgebers bewertet wird. Denn welche Formulierungen in einem Zeugnis negativ oder positiv eingestuft werden, ist häufig Auslegungssache.

Personalchefs lernen, den Arbeitszeugnis Inhalt richtig zu interpretieren

In den meisten Fällen wird es Ihr jetziger Personalchef vermeiden, Ihnen als scheidendem Mitarbeiter in offener Weise ein negatives Zeugnis auszustellen, um mögliche Konsequenzen zu vermeiden, die heute sogar bis zum Arbeitsgericht führen können. Dennoch gibt es bestimmte Ausdrücke und Satzstellungen, die auf den ersten Blick zwar positiv erscheinen, aber dennoch einen Interpretationsspielraum lassen. So gibt es viele Formulierungen, bei denen Personalchefs hellhörig werden. Zum Beispiel klingt “Die Arbeitsmotivation von Frau Mustermann entsprach im Großen und Ganzen unseren Erwartungen.” für den unerfahrenen Zeugnisleser möglicherweise nach einer befriedigenden Beurteilung. Der Personalchef weiß jedoch, dass hier jegliche Arbeitsbereitschaft gefehlt hat – eine mangelhafte Bewertung also.

Eine Geheimsprache gibt es nicht, und oftmals verfügen Chefs kleinerer Firmen mit nur wenigen Mitarbeitern nicht über das Wissen, wie Arbeitszeugnisse erstellt werden oder welcher Form und welchem Aufbau diese entsprechen sollten.  Deshalb kann der Leser des Zeugnisses nur vermuten, was der frühere Arbeitgeber wirklich zum Ausdruck bringen wollte. Die Auslegung eines Arbeitszeugnisses ist also keine einfache Aufgabe.

 

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Das Arbeitszeugnis ist wichtiger als Sie denken!

Da man davon ausgehen kann, dass der Inhalt von Arbeitszeugnissen oftmals unterschiedlich bewertet wird, legen viele Personalchefs um so mehr Gewicht auf ein wirklich gutes oder sogar sehr gutes Zeugnis des Bewerbers. Abschlusszeugnisse von Schule und Universität haben im Vergleich dazu nicht diesen Stellenwert. Fällt Ihr Zeugnis jedoch nicht so positiv aus, wie Sie es sich ursprünglich gewünscht haben, nehmen Sie Kontakt mit einem Zeugnisdienstleister auf, der Ihr Zeugnis professionell analysiert.

DZP-TIPP:  Überprüfen Sie Ihr Arbeitszeugnis mit dem 10-Punkte-Zeugnis-Check oder generieren Sie Ihr eigenes Arbeitszeugnis mit unserem Online-Zeugnisgenerator.

Gibt es Zeugnistechniken mit versteckten Botschaften?

Gibt es Zeugnistechniken mit versteckten Botschaften?

Viele Zeugnistechniken verderben das Arbeitszeugnis

Ein Arbeitszeugnis ist für den Arbeitgeber immer sehr aufschlussreich, denn aus dem üblicherweise zwei bis drei Seiten langen Dokument kann er einen ganzen Roman herauslesen.

Viele Arbeitnehmer lesen ihr Arbeitszeugnis und können darin nichts Negatives finden. Aber, es gibt sie eben doch, die sogenannten Zeugnistechniken, auch Verschlüsselungstechniken genannt, die dem möglichen zukünftigen Chef klar und deutlich sagen, wer sich da bei ihm beworben hat. Als Laie auf dem Gebiet der Zeugnisanalyse wird man die vielen unterschiedlichen Zeugnistechniken vermutlich nicht einfach so erkennen können und sich ganz im Gegenteil über das (oberflächlich) so positiv klingende Arbeitszeugnis freuen. Doch wenn Sie sich ein wenig genauer mit den einzelnen Zeugnistechniken beschäftigen, wissen Sie bald genau, was Ihr früherer Arbeitgeber tatsächlich in Ihrem Arbeitszeugnis über Sie geschrieben hat.

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Nicht alle Zeugnistechniken stechen gleich ins Auge

Wenn Sie sich Ihre Arbeitszeugnisse ansehen und Ihnen dabei auffällt, dass diese auch bei den Arbeitgebern, bei denen Sie lange gearbeitet haben sehr kurz ausfallen, so ist dies zum Beispiel eine sehr beliebte Zeugnistechnik. Denn die Knappheit eines Zeugnisses zeigt vielen Arbeitgebern an, dass der frühere Chef nicht viel Positives über den Angestellten zu berichten hatte, weswegen das Zeugnis sehr kurz ausfällt. Häuft sich dieses in den Arbeitszeugnissen, so wird dies als eher negativ betrachtet. Eine weitere beliebte Technik in Arbeitszeugnissen ist das Ausweichen. Zeigt ein Zeugnis viele Nebensächlichkeiten und die eigentlichen Leistungen werden nicht oder nur am Rande erwähnt, so deutet dies darauf hin, dass der frühere Arbeitgeber mit den Leistungen nicht zufrieden war.

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Hinterfragen Sie Bemerkungen in Ihren Arbeitszeugnissen genau

Haben Sie zum Beispiel mit Kunden Kontakt gehabt, in Ihrem Zeugnis werden jedoch nur Ihre sozialen Kompetenzen mit Kollegen und Vorgesetzten gelobt, so ist auch dies eine Zeugnistechnik, bei der man im Allgemeinen von Leerstellen und Auslassungen spricht. Hierbei werden positive Dinge hervorgehoben, die aber nichts über Ihre eigentlichen Aufgaben aussagen, so dass ein potenzieller neuer Chef diese Aussagen als negativ werten wird. Ebenso gibt es auch Andeutungen, die als Verschlüsselungstechnik in vielen Arbeitszeugnissen verwendet wird. Hierbei denken Sie vielleicht, dass eine Anmerkung über Ihre Arbeitsweise positiv ist, doch steht dort zum Beispiel, dass Ihre Kollegen Ihre kompetente Art zu schätzen wussten, nicht aber das Ihr Vorgesetzter oder Kunden dies taten, so ist dies eine negative Andeutung. Zudem lassen sich in vielen Arbeitszeugnissen auch Widersprüche finden, bei denen auf eine negative Bemerkung eine positive folgt, welche jedoch im Gesamtbild negativ gewertet werden kann. All dies sollten Sie als Arbeitnehmer wissen, damit Sie die Möglichkeit haben, sich gegen bestimmte Bemerkungen in Ihrem Arbeitszeugnis zur Wehr zu setzen. Denn nur so werden Sie auch zukünftig beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

DZP-TIPP: Überprüfen Sie Ihr Arbeitszeugnis auf die genannten Zeugnistechniken hin. Sind Sie sich nicht sicher, empfehlen wir Ihnen, den Rat eines Experten zu suchen, den Sie in unserem Experten-Finder finden.

Dachdecker Arbeitszeugnis – Spezialisten auf dem Dach

Dachdecker Arbeitszeugnis – Spezialisten auf dem Dach

Arbeitszeugnis Dachdecker – Was gehört in das Zeugnis?

Arbeitszeugnis Dachdecker – Fakt ist, dass Arbeitgeber gerne zwischen den Zeilen mit Informationen über einen Arbeitnehmer aufwarten und so ein Arbeitszeugnis ausstellen, das nur für den Laien gut klingt und bei einem anderen Arbeitgeber weniger positive Tendenzen erzeugt. Um einen neuen Job zu finden und Ihren Arbeitgeber zu überzeugen, sollten Sie beim Zeugnis für Dachdecker auf folgende Aspekte achten.

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Ihre Leistungen und Fähigkeiten als Dachdecker auf einen Blick

Besonders auffällig sind Bezeichnungen die darauf hinweisen, dass Sie eine Tätigkeit ausgeführt oder durchgeführt haben, beziehungsweise für einen Aufgabenbereich eingesetzt wurden. Denn das sind Begriffe, die zwar über Ihren Einsatz verkünden, aber keinen Hinweis zur Zufriedenheit Ihres bisherigen Arbeitgebers zum Ausdruck bringen. Dass Sie als Dachdecker für verschiedene Tätigkeiten auf dem und um das Dach eingesetzt wurden, ist eigentlich selbstverständlich und gehört zu Ihrem Berufsbild.

Der Arbeitgeber sollte Ihre besonderen Fähigkeiten, sowie alle Einsatzbereiche präzise erläutern und insbesondere auf Ihre Kenntnisse und die Zufriedenheit mit Ihrer Arbeit eingehen. Am besten wird ein Aufgabenbereich, wie zum Beispiel der regelmäßige und professionelle Einsatz Ihrer Person bei Arbeiten an Spitz- und Flachdächern, bei Dämmungen und Schalungen, sowie Absperrungen grob angeschnitten und darunter mit stichpunktartigen Angaben zu Ihrer persönlichen Tätigkeit vervollständigt. Völlig ungeeignet ist ein Arbeitszeugnis für Dachdecker, in dem lediglich auf die Aufgabenbereiche verwiesen und darüber informiert wird, dass Sie diese ausgeführt haben. Dies bezieht sich vor allem auf die alleinige Nennung der groben Bereiche, bei denen eine explizite Ausführung Ihrer wirklich ausgeführten Tätigkeiten fehlt. Ihr neuer Arbeitgeber könnte sich anhand eines solchen Arbeitszeugnisses kein Bild von Ihren wirklichen Kenntnissen und Fähigkeiten machen und würde einen Dachdecker vorziehen, dessen Arbeitszeugnis mehr Aussagekraft beinhaltet.

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Optimierende Worte für Ihr Arbeitszeugnis als Dachdecker

Die Formulierung können Sie als eine Art Code verstehen, der an die Zeugnisnoten in der Schule erinnert. Wenn Sie zum Beispiel eine Leistung zur Zufriedenheit Ihres Arbeitgebers ausgeführt haben, bedeutet dies, sie erhalten im Arbeitszeugnis die Schulnote vier. Die kleinen Worte stets und vollends sind hier der Schlüssel zum Glück und wandeln die Aussagen Ihres Arbeitgebers in eine wohlwollende und zu Ihren Gunsten ausgefertigte Bewertung Ihrer Arbeit um. Bewertet werden sowohl Ihre fachlichen Kenntnisse, die Qualität und Quantität Ihrer Arbeit, als auch das Tempo in Ihren Arbeiten als Dachdecker. Sollten Sie ein nicht zufriedenstellendes Arbeitszeugnis erhalten und Form- oder Schreibfehler darin erkennen, können Sie eine kostenlose Nachbesserung vom Arbeitgeber anfordern und diesen an seine Verpflichtung erinnern, ein wohlwollendes Arbeitszeugnis zu formulieren.

DZP-TIPP:  Über die vorgefertigten Tätigkeiten eines Dachdeckers im Arbeitszeugnis Generator erstellen Sie in wenigen Minuten ein qualifiziertes Arbeitszeugnis, das nur noch unterschrieben werden muss. Viel Spaß dabei!

Gutes Arbeitszeugnis oder nicht – was motiviert den Zeugnisaussteller?

Gutes Arbeitszeugnis oder nicht – was motiviert den Zeugnisaussteller?

Ein gutes Arbeitszeugnis – individuelle Leistungsbewertung oder Lob von der Stange?

Ein gutes Arbeitszeugnis kann im beruflichen Leben Weichen stellen, ein schlechtes Wege verbauen.

Der Arbeitgeber ist gesetzlich zur Ausstellung von Arbeitszeugnissen verpflichtet (§109 Gewerbeordnung). Voraussetzung ist, dass ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis besteht oder bestand. Wichtig ist, dass die Holschuld, also der Akt, in den Besitz des Zeugnisses zu gelangen, beim Arbeitnehmer liegt. Mit der Art und Weise der Erfüllung dieser Forderung wird allerdings auch seine Interessenlage berührt. Der Arbeitgeber hat bei der Gestaltung des Arbeitszeugnisses eine eigene, differenzierte Motivationslage. Sie pendelt in der Regel zwischen objektiver Leistungsbewertung und der Abwägung, vertretbar positiv zu tendieren, um Streitfragen zu vermeiden.

Dass sich dabei auch das eine oder andere negative Motiv einschleichen kann, bleibt zu beachten.

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Wichtiges Motiv – Arbeitszeugnis als Zankapfel vermeiden

Klingt etwas banal, ist aber bei Kriterien für die Erstellung des Arbeitszeugnisses ganz vorne. Im Zweifel drohen Auseinandersetzungen zum Inhalt vor dem Arbeitsgericht. Die Motivlage beim Arbeitgeber ist klar, diese Belastung für das Unternehmen ist zu vermeiden. Im Ergebnis wird die positive Sicht betont und negative Aspekte werden sprachlich verklausuliert. Ein gutes Arbeitszeugnis als Weg des geringsten Widerstandes, ist durchaus gängige Praxis.

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Ein gutes Arbeitszeugnis – Chance für die berufliche Entwicklung

Der Arbeitgeber hat grundsätzlich kein Interesse, einem Arbeitnehmer seine berufliche Entwicklung durch ein schlechtes Zeugnis zu verbauen. Sein überwiegendes Motiv ist es, durch ein gutes Arbeitszeugnis keine Steine in den Weg zu legen. Er hat jedoch auch eine Verantwortung gegenüber anderen Arbeitgebern. Er muss diese in die Lage versetzen, den Arbeitnehmer richtig bewerten zu können. Eine mögliche Einstellungsentscheidung gegen andere Bewerber, auf Grund von positiven Übertreibungen in dem von ihm ausgestellten Arbeitszeugnis, ist nicht sein Motiv.

Ein gutes Arbeitszeugnis spiegelt beide Aspekte wieder.

Das instrumentalisierte Arbeitszeugnis – Es gibt auch negative Motive

Ein gutes Arbeitszeugnis kann auf den zweiten Blick auch eine instrumentalisierte Keule gegen den Arbeitnehmer sein. Gründe können im persönlichen Bereich liegen, nachhaltige Zerwürfnisse mit Vorgesetzten oder Eigentümern des Unternehmens. Aber auch strategische Erwägungen kommen als Motiv in Frage. Zum Beispiel den Weg eines scheidenden Mitarbeiters zu direkten Wettbewerben erschweren, weil er dort ein fachlicher Zugewinn wäre.

Hier greift die Geheimsprache der Personalabteilungen. Wohlklingende Formulierungen stehen für negative Eigenschaften oder vermeintliche Schwächen. Auch wenn Geheimcodes verboten sind, sie gibt es und sie sind teilweise in ihrer eigentlichen Absicht schwer nachzuweisen.

DZP-TIPP: Prüfen Sie Ihr Arbeitszeugnis mit unserem 10-Punkte-Zeugnis-Check, oder empfehlen Sie Ihrem Arbeitgeber, das Zeugnis mit unserem Zeugnisgenerator zu erstellen, damit ist die Erstellung eines schlechten Arbeitszeugnisses aus Unwissenheit ausgeschlossen.